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| Svetlana Cherbinina und Natalia Salmanovich |
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| Natalia in der Werksatt |
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| Natalia in der Werksatt |
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| Svetlana in der Werksatt |
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Natalia Salmanovich arbeitet als Technologin im berühmten Sankt Petersburger Marionettentheater „Demmini“. Es wurde 1918 gegründet und gilt als erstes professionelles Puppentheater Russlands.
Direkt auf der Hauptstraße gelegen, bietet es den zahlreichen großen und kleinen Besuchern die Möglichkeit , aus 17 Stücken pro Spielzeit auszuwählen. Hat der Zuschauer eins der begehrten Tickets an der Theaterkasse ergattert, gelangt er durch ein kunstvoll geschmiedetes Tor und über eine geschwungene weiße Marmortreppe in das reich ausgestattete Foyer. Die Garderobe ist mit rotem Samt geschmückt, es gibt ein kleines Cafe und überall an den Wänden sind Vitrinen mit wertvollen historischen Marionetten und Handpuppen aufgestellt. Aus den großen barocken Fenstern kann man auf den Newski Prospekt hinuntersehen. Der Saal mit seinen ansteigenden Sitzreihen bietet etwa 200 Zuschauern Platz.
Werkstätten und Probenräume befinden sich in den unteren Etagen des Hauses. Wer Natalia Salmanovich an ihrem Arbeitsplatz besuchen möchte, muss tief in den Keller hinab. Ganz am Ende des schmalen Ganges befindet sich eine Eisentür. Dahinter liegt ein kleiner Raum mit zwei Werkbänken, einem alten Sofa und diversen Skizzen, Materialien und halbfertigen Figuren. Hier lösen Natalja Salmanovich und ihre Kollegin Svetlana Cherbinina knifflige technologische Probleme. Sie bauen Figuren, Requisiten und Marionettenkreuze. Sie setzen Altes in Stand, verbessern und vervollkommnen Bewährtes und erfinden Neues. Natalia Salmanovich arbeitet am liebsten mit Werkzeugen, die sie sich selbst gebaut hat. Konzentriert und sicher bewegen sich ihre Hände. Holz wird zu Wachs. Sie schält die Figuren aus dem harten Block, als ob es ihr keine Mühe machen würde. Oft singt sie leise bei der Arbeit und wenn die Pförtnerin anruft und mahnt, dass es schon wieder fast Mitternacht ist, packt sie ihren Rucksack ein, schleppt ihr Sportrad zum Ausgang, steckt sich eine Zigarette an und fährt nach Hause. Schon lange wünscht sie sich eine eigene Wohnung, aber vorerst muss sie mit einem kleinen Zimmer vorlieb nehmen. Um ihre sehr schmale Gage aufzubessern, nimmt sie Aufträge als Stuckateurin an oder arbeitet für den Film oder das Fernsehen. Den Urlaub verbringt sie am liebsten draußen in der Natur, in einem Zelt, mit Freunden und ihrem Hund.
An die Besuche bei uns in Cottbus und die Ausflüge nach Berlin und Dresden erinnert sie sich gern. Sie hat sich eine getöpferte Tasse aus dem Spreewald mit nach Hause genommen. Aus der trinkt sie Tee, wenn wir spät in der Nacht mit ihr telefonieren.
Unser neuestes gemeinsames Projekt ist „Schneeweißchen und Rosenrot“nach einem Märchen von Wilhelm Grimm. Daran arbeitet auch Svetlana Cherbinina mit, die 2007 ebenfalls zu unserem 10. Jubiläum in Cottbus zu Gast war.
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